Programm 

Um eine Brücke zu schlagen, die die moderne mit der traditionellen Medizin verbindet, möchten wir Ihnen bessere Einblicke in die verschiedenen Naturmedizinen bieten um die Ansätze der unterschiedlichen Kulturen besser verstehen zu können. Deshalb haben wir Sprecher von der ganzen Welt aus verschiedenen medizinischen Bereichen zum Kongress für Internationale Traditionelle Medizin von

19. bis 21. Jänner 2018 für Sie eingeladen.











Der 3-tägige Kongress verläuft wie folgt:
Es wird Vorträge, Workshops und jeden Tag als Abschluss ein Speakerforum geben.
Für die Workshops kann man sich vor Ort in Listen eintragen. Die Plätze für die Workshops sind unlimitiert.
Das Speakerforum funktioniert ähnlich wie eine Podiumsdiskussion, bei der immer unterschiedliche SprecherInnen entweder ihre Meinung zu einem bestimmten Thema äußern
oder Fragen aus dem Publikum beantworten.
In den Pausen gibt es neben dem Buffet verschiedene Aussteller, die ihre Produkte,
Therapien oder sonstiges präsentieren.

Am Freitag finden den ganzen Tag Vorträge und abschließend das Speakerforum statt.
Samstag und Sonntag werden sich aufteilen in Vorträge am Vormittag, 

Workshops am Nachmittag und am Ende wieder das Speakerforum. 

Zusätzlich bieten wir Ihnen die Möglichkeit am Samstag und Sonntag Vormittag eine
gratis Zungen- und Pulsdiagnose
von chinesischen ÄrztInnen und eine kurze Gesundheitsberatung zu bekommen. Hierfür steht uns ein extra Raum zur Verfügung und Sie können sich vor Ort für eine Diagnose in eine Liste eintragen.


Am Samstag Abend wird ein Programm mit musikalischen Varietäten aus aller Welt und 

einem kleinen Buffet geboten.


Sehen Sie hier die PDF-Version vom Programmheft.


Den genauen Programmablauf finden Sie auch unten auf dieser Seite 

nach der Vorstellung der ReferentInnen.

ÄrztInnen können bis zu 22 DFP-Punkte für die Veranstaltung erlangen. 

Genaue Infos dazu finden Sie unterhalb des Programmablaufes.


Die Kongressgebühren und das Anmeldeformular finden Sie hier.

Die ReferentInnen

Lin Bai
 

Die 1973 in Shanghai geborene Bai Lin lernte von Kindesbein an mit den Eltern Taiji, Qi Gong sowie anderen chinesischen Bewegungslehren. Als sie Kursleiterin in der Taiji Schule ihrer Eltern wurde, beschloss sie für 4 Jahre lang an der Medizinischen Universität Wien zu studieren. Zusätzliche Ausbildungen in Taiji und TCM genoss die u.a. bei den Meistern Chen Xiao Wang, Wang Er Ping und ZhuangJianShen.

Nach der Neugründung des "Taiji Studios Familie Bai" unter ihrer Führung, wurde der ORF aufmerksam auf sie, drehte mit ihr eine 13-teilige Fernsehserie mit dem Titel "Das Kleine Taiji" und veröffentlichte das dazugehörige Buch.
Bai Lin leitet seither unzählige Seminare, Workshops in Sanatorien, Banken, Schulen und Firmen. Ihre Taiji Schule (www.taiji-bai.at) kann mittlerweile auf bereits mehr als 16.000 KursteilnehmerInnen stolz sein.


Workshopinhalt:

"18-fache Übungsmethodik gegen Verspannung und Schmerzen der Gelenke"


Vortragstitel folgt...

Friedemann Garvelmann

Nach seiner Ausbildung zum Heilpraktiker an der Josef–Angerer–Schule München von 1981–84 öffnete er seine hauptberufliche Naturheilpraxis in Küssaberg-Kadelburg von 1985 bis 2016. Seine Arbeitsgrundlage ist die Traditionelle Europäische Naturheilkunde (TEN) mit den Schwerpunkten: Konstitutionsmedizin auf irisdiagnostischer Basis, Humoralmedizin, Heilpflanzenkunde, traditionelle Arzneitherapie, Autonosoden, Ausleitungsverfahren und Kinderheilkunde. Zudem kommen noch Akupunktur und Meridiantherapie. Seit 1988 ist er Referent und Kursleiter in der Aus - und Weiterbildung in TEN bei verschiedenen Institutionen im gesamten deutschsprachigen Raum.

Seit 1988 fungiert er als Referent und Kursleiter in der Aus- und Weiterbildung in TEN / TEM bei verschiedenen Institutionen im gesamten deutschsprachigen Raum. Auch ist er der Mitinitiator der Humores-Seminar (www.humores.org).

Koautor verschiedener Bücher:
"Naturheilkunde für Kinder" (Webseite: www.kindernaturheilkunde.de)
"Grundlagen der Traditionellen Europäischen Naturheikunde TEN" (Webseite: www.ten-buch.com)
"Humoralmedizinische Praxis": Band 1: Arbeitsgrundlagen der TEN; Band 2: Praktische
Arzneitherapie (Bacopa-Verlag)


Vortragstitel:

"Praktische Bedeutung der konstitutionellen Pathophysiologie für die Behandlung aktueller Krankheiten”


Prof. Dr. Xue Feng Guan

Der Vizepräsident der Liaoning Universität der Traditionellen Chinesischen Medizin in Shenyang hat das Studium der Medizin in China abgeschlossen und ist ebenso der Krankenhausdirektor des an der Universität angeschlossenen Krankenhauses. Er fungiert an der Universität als Professor, sowie als Betreuer des Master-Lehrganges und steht dadurch in ständigem Kontakt und Austausch mit HongYing Li und somit auch mit Dr. Gerhard Kögler.


Begrüßung mit Dr. Kögler am Freitag, 19.01. um 8:30

Dr.med. Gerhard Hubmann

Als Arzt für Allgemein- und Ganzheitsmedizin hat sich Dr. Hubmann auf folgende Schwerpunkte vertieft: Homöopathie, Mikroimmuntherapie, Homotoxikolgie, Holopathie, komplementäre Krebstherapie, ganzheitliche Vorsorgemedizin, Traditionelle Chinesische Medizin mit Schwerpunkt Akupunktur und Ozontherapie.

Mittlerweile ist er der Co-Leiter des Ganzheits-Medizinischen Zentrums Medicus Wien, der Vizepräsident der GAMED (Wiener Internationale Akademie für Ganzheitsmedizin), Leiter des Zentrums für Integrative Medizin (ZIM) in der Therme Wien Med und Lehrgangsleiter des Masterlehrgangs Salutogenese des FH Campus Wien.


Vortragstitel:

"Salutogenese und Ganzheitsmedizin”


Workshopinhalt:

“Wie können Pflanzen unser Immunsystem beeinflussen?”

Peter Kirschner
 

Peter Kirschner ist staatlich geprüfter Guide am Berg und im Wildwasser. Er arbeitete lange in diesem Bereich als Ausbildner und Pädagoge. In den USA wurde er zum Wildnis- und Überlebenstrainer ausgebildet (Tom Brown Jr.). Seine Arbeit als Trainer führte ihn nach Asien, Nord- und Südamerika sowie Afrika, wo er die dort lebenden Naturvölker und deren Schamanen aufsuchte, um von ihnen zu lernen. Durch diese Reisen hat er seine Aufgabe darin erkannt, die bei uns verlorengegangene Erdweisheit zurück nach Europa zu bringen. Deshalb gründete er seine Natur- und Wildnisschule “Native Spirit” am Inn, Tirol, wo er Seminarleiter, spiritueller Lehrer, Outdoor-Guide und Training Supervisor zugleich ist. Seinen Medizinnamen “ErINNerer” hat er von seinem spirituellen Mentor und schamanischen Lehrer verleiht bekommen. Dieser Name beschreibt am besten seine Aufgabe: er wurde bestimmt dafür, den Menschen Erinnerungen zurück zu bringen und um sie zu führen und zu stärken ihrer inneren Stimme und ihrem Wissen zu vertrauen. All dies beschreibt er auch wunderschön in seinem Buch "Der Fluss des Erinnerns".

“Wenn wir die Verbindung zur Erde wieder stärken, öffnen wir die Türen zu unserer Intuition und somit zu der gesamten Schöpfung und allen anderen Dimensionen.”


Workshopinhalt:

"Das Medizinrad"

Dr.med. Gerhard Kögler

Der 1956 in Wien geborene Allgemeinmediziner beschloss sehr früh seine Arztkarriere der allgemeinen Gesundheit seiner Patienten zu widmen. Er machte folgende zusätzliche Ausbildungen: Akupunktur, Neuraltherapie, Ozontherapie und Sportarzt. Dr. Kögler beschloss seine eigene Ordination zunächst in Rosenburg, NÖ zu eröffnen und wurde am Land Vater von drei Kindern. Seine zweite Ordination eröffnete er in Wien, wo er nach vielen Jahren wieder hinzog. Dort ergab sich die enge Zusammenarbeit mit den zwei chinesischen Ärztinnen aus Nord-China und somit war sein Weg bereitet für die Präventivmedizin. Als Veranstalter dieses Kongresses, Präsident des UKM-Vereines, ärztlicher Leiter der TEM-Akadmie, Gastprofessor an der Liaoning Universität in China und seit nun 22 Jahren Leiter von lifeAGEnts - Zentrum für Präventivmedizin und AntiAging (www.lifeagents.at) hat er sich als Ziel gesetzt, die Traditionsmedizinen aus Asien, Europa und Amerika als eine „Kulturmedizin“ zusammenzuführen. Hier soll der Mensch sowohl als Individuum als auch als Teil des Ganzen seine Philosophie zur Gesundheit finden und die Ärzte dürfen als Katalysator für diesen Prozess dienen. Als Basis und Grundstruktur für seine Arbeit hat Dr. Kögler den „Ring der Prävention“ kreiert. Sein erstes Buch mit dem Titel "Burnout" wurde heuer veröffentlicht. (Bacopa Verlag)


Vortragstitel:

"Depression - Antworten aus der TEM"

Dr. med. Christine Katharina Krassnig



Die Ärztin für Allgemeinmedizin hat seit 1990 ihre Ordination und hat 2006 ihre Zweitpraxis in Baden eröffnet. Sie hat sowohl Zusatzausbildungen in Systemischer Psychotherapie, Traumatherapie, Reteaming‐Coaching und diversen Körpertherapien, als auch ÖAK Diplome in Homöopathie und Phytotherapie. Nach ihrem Studium der TCM an der Wiener Schule bildete sie sich ständig fort in den "Westlichen Kräutern" bei Jeremy Ross, Prof. Kubelka und Prof. Saukel. Nun leitet sie das Projekt "Westliche Arzneipflanzen und TCM" in der Wiener Schule. Ihre Lehrtätigkeit umfasst sowohl Psychosomatik, Psychotherapie und Bewegungslehre/Anatomie, als auch „Westliche Heilpflanzen und TCM“. Nun zählt sie zum Leitungsteam der Wiener Schule für TCM und legt in ihren Fortbildungen viel wert auf die Ganzheitsmedizin.


Vortragstitel:

"Das Beste aus beiden Welten:
Westliche Arzneipflanzen und TCM- Traditionen, Wissenschaft,
Integration"

Prof. Dr. Mag. Gertrude Kubiena

Geboren 1938, promovierte Gertrude Kubiena 1963 an der Universität Wien. Nach Tätigkeiten am Hygieneinstitut und an verschiedenen Krankenhäuser in Wien absolvierte sie die Ausbildung zur Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren Krankheiten und eröffnte danach ihre eigene Praxis.1976 wurde sie zum ersten weiblichen Polizeiamtsarzt in Wien bestellt. Für 5 Jahre gehörte die Ärztin als von der ÖVP nominierte Stadträtin ohne Geschäftsbereich dem Wiener Stadtsenat an. Aus gesundheitlichen Gründen schied sie 1983 aus der Polizei und der Politik aus und widmete sich der Traditionellen Chinesischen Medizin. 1987 wurde sie Präsidentin der Vereinigung "Med Chin" und organisiert seit 1999 Postgraduate Lehrgänge für Chinesische Diagnostik und Arzneitherapie als Grundlage für das entsprechende Diplom der Österreichischen Ärztekammer.
Darüber hinaus war sie als Vizepräsidentin des Wiener Roten Kreuzes tätig.

Sie ist Verfasserin vieler Artikel und Vorträge, sowie von einigen Publikationen:

" Die Kraft chinesischer Hausmittel", "Koreanische und chinesische Handakupunktur", "Duft-QiGong" und viele mehr.
Eine ihrer Spezialitäten ist die Ernährungslehre in der TCM.


Vortragstitel:

"Was kann die TCM und was nicht?"

Dr. (TCM) HongYing Li, MPH
 

Nachdem Dr. Li in Shenyang an der Lioaning Universität ihre Ausbildung in der westlichen und traditionellen chinesischen Medizin abgeschlossen hat, beschloss sie und ihre Zwillingsschwester HongLi ihr Leben in Österreich zu verbringen. Dort angekommen absolvierten sie den FH-Lehrgang Masters of Public Health. Seit nun über 5 Jahren ist HongYing zusammen mit HongLi ein unersetzbarer Teil des Teams von Dr. Kögler. In seiner Ordination hat die Traditionelle Chinesische Medizin sich sowohl mit der Schulmedizin als auch mit der TEM vereint. Daraus enstand auch die Idee und Umsetzung zum Verein für Universale Kulturmedizin, bei dem Dr. Li die Vizepräsidentin ist.

Um die gute Verbindung und den Wissensaustausch zwischen China und Österreich aufrecht zu erhalten, fungiert Hongying Li ebenfalls als Gastprofessorin an der Liaoning Universität und ist Dozentin für Gesundheitslehre am Konfuzius Institut Wien.

Vortragstitel: 

"Wie passt die traditionelle Medizin in eine moderne Prävention?"

Univ.prof.
Dr.med. Wolfgang Marktl

Der Präsident der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin, geboren 1944 in Kärnten, ist sowohl Leiter der Abteilung Wissenschaft im Österreichischen Heilbäder- und Kurorteverband, Ehrenmitglied des Verbandes Österreichischer Kurärzte, Erster Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Balneologie und medizinische Klimatologie, als auch Vizepräsident des Akademischen Institutes für Ernährungsmedizin.
Prof. Marktl studierte Medizin in Innsbruck und Wien, die Habilitation für medizinische Physiologie erfolgte 1983. Danach leitete Prof. Marktl die Abteilung für Umweltphysiologie und Balneologie im Zentrum für Physiologie und Pathophysiologie der Medizinischen Universität Wien.
Ab 1986 leitete er das Boltzmann-Institut zur Erforschung physiologischer Rhythmen in Bad Tatzmannsdorf. 1994 erfolgte die Anerkennung als Facharzt für medizinische Leistungsphysiologie. Das österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, I. Klasse, erhielt Prof. Marktl vom Bundespräsidenten im Jahr 2001.
Seine wissenschaftlichen Arbeitsgebiete sind die Erforschung komplexer Wechselwirkungen zwischen Umwelt in ihrer Gesamtheit und lebenden Organismen, weiters Ernährungs- und Stoffwechselphysiologie, Balneologie, medizinische Klimatologie, Chronobiologie und Ganzheitsmedizin.
Prof. Marktl kann auf über 270 wissenschaftliche Publikationen verweisen und ist wissenschaftlicher Redakteur des Handbuches der natürlichen Heilmittel Österreichs (1985) und ebenso Teilnehmer zahlreicher Rundfunk- und Fernsehsendungen, die bei einem breiten internationalen Publikum bekannt sind.


Vortragstitel:

"Die Bedeutung von advanced glycation end products (AGEs) in der Medizin"

Michael Öllerer
  


Der 1963 geborene Wiener fand seinen Lebensweg im Sport und dem Erhalten der Gesundheit. Nach kaufmännischer Ausbildung und einem Musikstudium begann er mit berufsbegleitenden Weiterbildungen für Fitnesscenter-Management und Trainerbetreuung in Amerika und Deutschland.

Bevor er 1999 selbstständiger Fitnessberater in 1230 Wien wurde, war er beim damals größten Fitnesstudio John Harris in Wien als “Train the Trainer”.

Michael Öllerer baute mehrere Fitnesszentren im In- und Ausland auf und arbeitete mit Sportmedizinern im Bereich des Gesundheitssports zusammen.

“Während der Aufbaujahre der Wiener Fitness-szene, ca. 1984-1994, wurden mir viele Diskrepanzen zwischen Sport und Gesundheit, Dysbalancen im Berufsalltag von Bewegungsbegeisterten sowie Bewegungsvermeidenden bewusst.
Erst in den letzten Jahren gibt es neue Ansätze möglichst viele Menschen zu einem besseren Ausgleich Ihrer Gesundheitsparameter zu verhelfen. Durch sportartverbindendes Präventivtraining und fachübergreifende Behandlungen, erlernen immer mehr Menschen den ausgeglichenen Umgang von Körper, Geist und Seele.”


Workshopinhalt:

“Altes Wissen in moderner Trainingslehre”

Dr.med. Florian Ploberger


Dr. Ploberger, österreichischer Mediziner mit den Schwerpunkten Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und Tibetische Medizin, ist international in der universitären Lehre tätig, Buchautor, Verfasser zahlreicher Publikationen, Präsident der Österreichischen Ausbildungsgesellschaft für Traditionelle Chinesische Medizin (ÖAGTCM) und Leiter des Wissenschaftlichen Beirates des
Bacopa-Bildungszentrums. Er wurde außerdem von der Direktion des Men-Tsee-Khang (Institut für Tibetische Medizin und Astrologie in
Dharamsala, Nordindien) mit der Übersetzung großer Teile des bedeutendsten Werkes der Tibetischen Medizin (rgyud bzhi) beauftragt und ist ein Direktor der “Alliance of Research and
Development of Traditional Medicine, Complementary Medicine and Integrative Medicine” der Fudan Universität in Shanghai.


Vortragstitel:

“Tibetische Medizin”

Dr.med.
Fabio Alberto Ramirez

Der aus Bogota, Kolumbien stammende Allgemeinmediziner widmete nachdem er die medizinische Leitung des Krankenhauses in San José übernommen hatte, sowohl in der Pädiatrie und der Psychatrie Wissen in verschiedenen Krankenhäusern erlangte hatte und Ausbildungen im Bereich der Homöopathie und Neuraltherapie machte, widmete er sein Leben dem Schamanismus und der Ethnomedizin. Dr. Ramirez leitete ab 1990 ethnomedizinsche Forschungen in Putomayo, Kolumbien, zu Ayahuasca, Tabak- und Kokapflanzen und reiste 2012 zu den Kogie-Indianern um deren Rituale und heilige Pflanzen kennenzulernen. Ebenso verbindet er die moderne Medizin mit Ritualen des amazonischen Ygé-Schamanismus. Und nun lehrt er uns mit viel Wissen das Nutzen der Pflanzengeister, die Worte des heiligen Tabaks und in interessanten praktischen Übungen bringt er uns den Geister der Pflanzen näher.


Vortragstitel:

“Duga, die tausendjährige Tradition der Heilung von Individuum, Gesellschaft undWelt durch das Wort”


Workshopinhalt:

“Okuirede Medizin, Selbstheilung durch Freisetzung endogener Neurotransmitter”

Prof. Hossein Rezaeizade MD, Ph.D.

Der Dekan der Fakultät für Traditionelle Persische Medizin an der Medizinuniversität Teheran und Assistenzprofessor an der Persischen Medizin & Pharmazie Forschungszentrale  beschäftigt sich tiefergehend mit den Schwerpunkten der Integrativen Onkologie und Neurologie und der Multiplen Sklerose.

Ihm ist es ein großes Anliegen die Traditionelle Medizin mit der modernen Schulmedizin zu verbinden und so wird auf der Universität Teheran der Medizinischen Wissenschaften viel Wert darauf gelegt den Patienten ganzheitlich zu sehen und ebenfalls Heilpflanzen in der Therapie einzusetzen. Durch seinen engen Kontakt mit Erna Janisch, der Leiterin der TEM-Akademie ist der ständige Austausch von kulturellen Wissen zwischen Österreich und Iran gesichert.


Vortragstitel:

"The Traditional Persian Medicine Point of View on Health and Disease based on main medical principles of Avicenna"


Workshopinhalt:

"Integrative Medicine in Iran - 
how to act?
Based on the descriptions of two patients"

Olaf Rippe


geboren 1960, ist seit 1986 Heilpraktiker mit eigener Praxis in München.

Er arbeitete zehn Jahre als Behindertenpfleger und im Rahmen der medizinischen Versorgung psychisch Erkrankter. Seit 1988 eigene
Seminartätigkeit, speziell zur Heilkunde nach Paracelsus sowie zur Kräuterheilkunde, Astrologischen Medizin, Humoralmedizin und Homöopathie.
Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft Natura Naturans – Traditionelle Abendländische Medizin, München. Er schreibt regelmäßig für naturheilkundliche 
Fachzeitschriften und ist
Mitautor der Bücher "Heilmittel der Sonne", "Paracelsusmedizin" und "Die Kräuterkunde des Paracelsus"; Herausgeber und Mitautor von "Die Mistel" und Herausgeber des Buches "Pflanzenalchemie von Manfred Junius".

Sein besonderes Anliegen ist die Integration der überlieferten volksmedizinischen Erfahrungen und des hermetischen Wissens alter Meister in
die Heilkunde von heute.


Vortragstitel:

“Das Wissen des Paracelsus in der Praxis von heute”

MedR. Dr. Hannes Schoberwalter

Der seit 1993 als Allgemeinmediziner fungierende Arzt hat sich in seiner beruflichen Karriere in viele Richtungen ausgestreckt. Angefangen bei der Stelle als Chefarzt-Stellvertreter in der Pensionsversicherungsanstalt, als Geschäftsführer beim Familienbetrieb Dr. Schoberwalter & Schoberwalter OG, als Sachverständiger für Allgemeinmedizin, über das Abschließen des Doktoratsstudium der Medizinischen Wissenschaften, sowie der Verleihung des Berufstitels "Medizinalrat", bis hin zu seiner Gewerbeberechtigung zur Unternehmensberatung.

Durch seine zahlreichen Fortbildungen zur Führungskraft - wie z.B. "Kommunikationstraining für Chefärzte", "Neurolinguistisches Programmieren", "Postgradualer Universitätslehrgang für Medizinische Führungskräfte", und viele mehr... - hat sich MedR. Dr. Schoberwalter in die obersten Ränge der österreichischen Ärztegemeinschaft geschlagen. Wir freuen uns daher sehr ihn bei unserem Speakerforum dabei haben zu dürfen.


Teilnehmer beim Speakerforum am Freitag, 19. Jänner

Dr. (AYU) D.K. Srivastava

Einer der berühmtesten Spezialisten Indiens in der ayurvedischen Pulsdiagnostik und Erhalter des “Indira Gandhi Excellence Award” ist Dr. Srivastava, Leiter der Navjeevanam Ayurveda Klinik im Norden Indiens. Ihm ist sowohl die Goldmedaille als auch die Starmedaille im Institut für Gesundheit und Wissenschaft in Calcutta verliehen worden. Er absolvierte die Trainingsprogramme für Panchakarma und der Kshar Sutra Therapie. Ihm ist es wichtig seinen Patienten ein gesundes und glückliches Leben ans Herz zu legen und bietet als vorrangige Therapie eine individuelle Kombination aus verschiedensten Kräutern, die fürsorglich in den Himalayas angepflanzt werden.

Dr. Srivastava ist schon mehrmals eingeladen worden in Europa Vorträge, Seminare oder Workshops abzuhalten, z.B. in Schweden, Ungarn, Deutschland oder Österreich.


Vortragstitel:

"The Art of Healthy and Happy Living Through Ayurveda”


Workshopinhalt:

"Methods in Ayurveda for Treatment of Cancer and other Lifestyle Diseases"

Dr. Hai Ying Tong
 

Dr. Hai Ying Dong ist 1976 in der Inneren Mongolei geboren. Nachdem sie dort erfolgreich an der Universität für Mongolische Medizin studiert hatte, schloss sie ebenfalls das Doktoratsstudium für Traditionelle Chinesische Medizin in Peking ab. Ihr Interesse liegt seither bei der Forschung diverser Medizinrichtungen. Sie ist in Peking als Oberärztin in der Forschungsabteilung der Universität der Traditionellen Chinesischen Medizin tätig und Mitarbeiter im Forschungsinstitut für Tibetische Medizin.
Dr. Dong ist ebenfalls angestellt in der Bildungsstätte für Mongolische Medizin, wo der Schwerpunkt bei mongolischen Kräutern liegt, die speziell bei Depression und Schwermetall-Entgiftung eingesetzt werden.


Vortragstitel:

"Die Entwicklung der Mongolischen Medizin”


Prof. Wenping Wang


Prof. Wang Wenping ist Chefärztin der Phase

I-Abteilung der Liaoning-Universitätsklinik für Traditionelle Chinesische Medizin und Direktorin des GCP-Zentrums. Weiters leitet sie die Abteilung für klinische chinesische Pharmakologie für den Zentralausschuss und ist stellvertretende Vorsitzende des Weltverbands für Chinesische Medizin.
Ihr hauptsächlicher Tätigkeitsbereich umfasst klinische Pharmakologie, integrative und chinesische Medizin, mit dem Fokus auf Tumorprävention und -behandlung.


Vortragstitel folgt..

Miriam Wiegele



Miriam Wiegele verfügt durch ihre Studien der Medizin, Ethnologie (Völkerkunde), Botanik und Pharmakognosie über fundierte Kenntnisse, auf deren Basis sie sich seit Jahrzehnten mit der Naturheilkunde auseinandersetzt. Ihre Spezialgebiete sind die Phytotherapie (Kräuterheilkunde), Homöopathie und Anthroposophische Medizin, aber auch fernöstliche Heilsysteme wie Ayurveda oder TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), sowie alternative Heilmethoden wie die Aroma-, Bachblüten oder Farbtherapie.

Sie gibt ihr Wissen über das Heilen unter anderem im Unterricht über Traditionelle Abendländische Medizin, sowie in Seminaren und Vorträgen weiter, aber auch in wöchentlichen Radiosendungen (Radio Burgenland), Fernsehbeiträgen und regelmäßigen Artikeln in diversen Zeitungen weiter.

Darüber hinaus ist sie mehrfache Buchautorin mit Büchern, die nicht nur auf wissenschaftlicher Ebene Heilpflanzenwissen weitergeben, sondern auch auf der Ebene von Märchen und Zauberpflanzengeschichten.


Vortragstitel:

“Paracelsus - Der Wegbereiter
der Naturheilkunde”


Workshopinhalt:

“Frauenmedizin in der Phytotherapie”

Prof. Wei Dong Zheng

Prof. Zheng Wei Dong, außerordentlicher Professor, Vizedirektor des Gesundheits- und Erholungsinstituts der Medizinischen Fakultät Shandong und Leiter der Akupunktur-Abteilung im zugehörigen Krankenhaus beschloss nach seinem TCM-Studium mit Hauptfach klinischer Medizin, sich durch das Studium der speziellen "Quanxi Yixiang Akupunktur" damit auseinanderzusetzen, die neue Quanxi - holografische - Theorie mit der klassischen Yixiang Theorie zu kombinieren. Prof. Zheng entwickelte seinen eigenen spezifischen Blickwinkel zu diesem Thema und veröffentlichte dazu Bücher, Videos und Grafiken, wie z.B. "Reguläre Meridiane und Dong's Extra-Akupunkturpunkte-Grafik", "Einzel-Punkt-Therapie für hunderte von Krankheiten", "Tai Chi Liuhe Akupunktur" und "Die Bedienungsanleitung zur holographischen Akupunktur für Mediziner".

Durch die Kombination und Anwendung der holografischen Theorie sowohl auf die klassische Chinesische Akupuktur als auch auf die moderne TCM schuf Prof. Zheng sein eigenes System mit verschiedenen Akupunktur-Techniken, wie der Kopfhautakupunktur, Dong's Extra-Akupunkturpunkte, TaiChi Liuhe Akupunktur, abdominaler, Augen-, Nabel-, Handakupunktur, uvm.

Diese Therapiemethoden zeigen außergewöhnliche heilende Effekte bei jeglicher Art von Schmerz, funktionellen Krankheiten, Krankheiten der inneren Medizin, sowie bei Geistes- bzw. Seelenkrankheiten.


Vortragstitel:

"Quanxi Yixiang - Holographische Akupunktur" 

Freitag, 19.01.2018 - 

ganzer Tag Vorträge im Plenarsaal

08:30- 09:00
Begrüßung mit X. F. Guan und G. Kögler
09:00 - 09:40
Katharina Krassnig - “Das Beste aus beiden Welten: 

Westliche Arzneipflanzen und TCM - Traditionen, Wissenschaft, Integration”
09:40 - 10:20
HongYing Li - “Wie passt die traditionelle Medizin in eine moderne Prävention?”

10:20 - 10:50
PAUSE


10:50 - 11:30
Gertrude Kubiena - “Was kann die TCM und was nicht?”
11:30 - 12:20 

Xiao Tong Wang + M. Z. Yuan - “Was macht die TCM in China? 

Und welche Techniken gibt es für schwere oder chronische Erkrankungen?”

12:20 - 14:00
MITTAGSPAUSE

12:30 - 13:30

Mittagssymposium von G. Köhle über "Die 7 Signaturen - wir erkranken nur in unseren Signaturen"

14:00 - 14:40
G. Hubmann - “Salutogenese und Ganzheitsmedizin”
14:40 - 15:20
F. Ploberger - “Tibetische Medizin”

15:20 - 15:35
PAUSE


15:35 - 16:15
G. Kögler - “Depression - Antworten aus der TEM”
16:15 - 16:55
O. Rippe - “Naturverehrung und Heilkunst - Das Wissen des Paracelsus in der Praxis von heute”
17:00 - 18:00
SPEAKERFORUM



Samstag, 20.01.2018 - 

Vormittag Vorträge im Plenarsaal
+ gratis Zungen- und Pulsdiagnose im Seminarraum 1

08:30 - 09:10
Miriam Wiegele - “Paracelsus, der große Wegbereiter der Naturheilkunde”
09:10 - 09:50
F. A. Ramirez - “Duga, die tausendjährige Tradition der Heilung von Individuum, 

Gesellschaft und Welt durch das Wort”

09:50 - 10:20
PAUSE


10:20 - 10:45

Z. Zhe - “Was macht die TCM in China? 

Und welche Techniken gibt es für schwere oder chronische Erkrankungen?”

10:45 - 11:10
W. Marktl - “Die Bedeutung von advanced glycation end products (AGEs) in der Medizin”
11:10 - 11:50
F. Garvelmann - “Praktische Bedeutung der konstitutionellen Pathophysiologie 

für die Behandlung aktueller Krankheiten”
11:50 - 12:30
W. Zheng - “Quanxi Yixiang (Holographic) Acupuncture”

12:30 - 14:00
MITTAGSPAUSE

Nachmittag Workshops in Plenarsaal, Seminarraum 1 + 2

14:00 - 15:00
Plenarsaal: P. Kirschner - “Das Medizinrad”
Seminarraum 1: G. Hubmann - “Wie können Pflanzen unser Immunsystem beeinflussen?”
Seminarraum 2: W. Wang - "Zungen- und Pulsdiagnose zum Kennenlernen"


15:00 - 15:15
PAUSE

15:15 - 16:15
Plenarsaal: M. Öllerer - “Altes Wissen in moderner Trainingslehre”
Seminarraum 1: F. A. Ramirez - “Okuirede Medizin - Selbstheilung durch Freisetzung endogener Neurotransmitter”
Seminarraum 2: Miriam Wiegele - “Frauenmedizin in der Phytotherapie”


16:15 - 16:30
PAUSE
16:30 - 17:30
SPEAKERFORUM

18:15 open end
Musikprogramm + kleines Buffet



Sonntag, 21.01.2018 -

Vormittag Vorträge im Plenarsaal
+ gratis Zungen- und Pulsdiagnose im Seminarraum 1


08:30 - 09:10
H. Rezaeizade - “The Traditional Persian Medicine Point of View on 

Health and Disease based on main medical principles of Avicenna”
09:10 - 09:50
D. K. Srivastava - “The Art of Healthy and Happy Living through Ayurveda”
09:50 - 10:20
PAUSE


10:20 - 11:00
S. Q. Xiao - “The Complementary Advantages
in the Clinical Application of Chinese and Western Medicine”
11:00 - 11:50
Hai Ying Tong - “Die Entwicklung der Mongolischen Medizin”
11:50 - 12:40
Bai Lin - “Über den Fluss des Qi in chinesischen Übungsformen - 

Wie man es lenkt und was man alles falsch machen kann”

12:40 - 14:00
MITTAGSPAUSE

Nachmittag Workshops in Plenarsaal, Seminarraum 1 + 2


14:00 - 15:00
Plenarsaal: P. Kirschner - “Das Medizinrad”
Seminarraum 1: D. K. Srivastava - “Methods in Ayurveda for Treatment of Cancer
and other Lifestyle Diseases”
Seminarraum 2: M. Öllerer - “Altes Wissen in moderner Trainingslehre”

15:00 - 15:15
PAUSE

15:15 - 16:15
Plenarsaal: Bai Lin - “18-fache Übungsmethodik gegen Verspannung und Schmerzen der Gelenke”
Seminarraum 1: H. Rezaeizade - “Integrative Medicine in Iran - how to act? Based on the descriptions of two patients”


16:15 - 16:30
PAUSE

16:30 - 17:30
SPEAKERFORUM


Programmänderungen vorbehalten



Folgende DFP-Punkte werden für ÄrztInnen vergeben:

6 DFP-Punkte im Fach "Allgemeinmedizin" für Freitag, 19.01.2018
6 DFP-Punkte im Fach "Sonstige Fortbildung" für Samstag, 20.01.2018
6 DFP-Punkte im Fach "Sonstige Fortbildung" für Sonntag, 21.01.2018

1 DFP-Punkt im Fach "Sonstige Fortbildung" gibt es bereits für folgende Workshops:
"Wie können Pflanzen unser Immunsystem beeinflussen? - G. Hubmann
"Altes Wissen in moderner Trainingslehre" - M. Öllerer
"Okuirede Medizin - Selbstheilung durch Freisetzung endogener Neurotransmitter" - F. A. Ramirez
"Frauenmedizin in der Phytotherapie" - Miriam Wiegele

Die DFP-Punkte für die restlichen Workshops werden noch bekanntgegeben.